Wie man sich morgens um 4:36 eine Kratzwunde am Kopf einfängt

Wie man sich morgens um 4:36 eine Kratzwunde am Kopf einfängt ? Ganz einfach. Kater Henry bekommt seit zwei Tagen Light-Fresschen und scheint deshalb sehr früh in den Morgenstunden Hunger zu bekommen. Wegen des dämlichen Light-Fresschen etwa eine Stunde früher als üblich. Vielleicht war aber auch nur auf Streife ordentlich was los. Um genau 4:36 Uhr, startet also eine massive Bettel-Anschleim-Offensive.

Mein Pech bei der ganzen Aktion war seliger Nachtschlaf nahe der Bettkante.

Kater Henry schleicht deshalb notgedrungen auch an der Bettkante und vollführt sein übliches TamTam in stoischer Ruhe und minutiösem Ablauf. Erst Kopfnuss, dann Nasenkontakt, dann Wangenreiben, dann abschlecken, dann anknabbern. Ich ignoriere.

Samtpfoten bewegen sich leise und vorsichtig – bis auf den Moment, als er von der Bettkante rutscht und sich dabei erschrocken  – mit ausgefahrenen Krallen – an meinem Kopf festhält. 4 Sekunden – aaaauuuuaaaa – dann hat er das Gleichgewicht wieder gefunden.

….Jetzt sind alle wach…

Tipps für eine bessere Nachtruhe:

  1. Diät ist scheiße keine Light-Fresschen
  2. nicht nahe einer Bettkante schlafen
  3. alle Türen schließen
  4. Desinfektionsmittel + Pflaster bereitstellen

Kater Henry

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10 Gedanken zu “Wie man sich morgens um 4:36 eine Kratzwunde am Kopf einfängt

  1. Hallo liebe Ulrike,
    du „folgst“ mir? Schön, das freut mich, aber ich bin auch hocherfreut 😀 auf diese Weise deinen Blog kennen zu lernen, denn ich bin eine absolute „Katzennärrin“ und Henry ist ein Prachtexemplar. Werde euer gemeinsames Leben und deine Geschichten gerne lesen.
    Leider habe keine Katze(n) mehr, da ich seit einigen Jahren zur Miete wohne und sehr viel unterwegs bin. Eine Katze alleine lassen finde ich nicht so gut und sowieso waren meine beiden „Hexe“ und „Paul“ beide Freigänger in einem kleinen Dorf, wo sie in den Streuobstwiesen ihr „Unwesen“ getrieben -sprich jede Menge Mäuse gefangen haben. Beide sind inzwischen im Katzenhimmel, Paul wurde 19 Jahre alt.
    Die Fotos sind toll! Liebe Grüße, Sigrid

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  2. Ich bin seit kurzem Besitzerin eines Pflegehundes und habe ähnliches erlebt. Aber man verzeiht den Kerlchen ja fast alles! 😉 Danke fürs Folgen meines Web-Magazins sl4lifestyle. Ich freue mich sehr. Bis bald! Bin auf weitere Abenteuer von Henry gespannt!
    LG
    Sabine

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